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... Welt ein Flutlicht aufgegan gen über das Soscin und Dasein der wohlhabenden Stände. Kaum hat nämlich der Dampfer mit dem griffigen Kürzel QE2 in Southampton abgelegt, tritt ein freundlicher Riese im schwarzen T-Shirt, mit ebensolchen Boxershorts und einer Körperlänge von 2,04 Metern auf die Maybach-Crew zu und fragt höflich nach der Möglichkeit einer Sitzprobe. Als sie dem Grundstücksmakler aus San Diego gewährt wird und er feststellt, dass zwischen Maybach-Himmel und dem eigenen Scheitel noch ausreichend Luft bleibt, bestellt er einen Typ 62. Ob er die nötige Anzahlung von 50 000 Euro denn per Kreditkarte leisten könne, will er wissen. Natürlich, lächeln die mitreisenden Maybach-Männer um Projektleiter Hermann Gaus, wenn es denn eine Centurion-Karte ist. Die ist nämlich eher selten, hat kein Limit nach oben und wird von American Express als Brieftaschen-Orden nur an handverlesene Dollar-Millionäre verliehen. „In Ordnung“, sagt der Kalifomier und legt mit einer lässigen Gebärde seine Centurion-Karte auf den Teakholz- Tisch. Noch ist die Alte Welt in Sicht und schon ein Maybach verkauft. Maybach-Kunden kommen selten allein. Am Tag danach spricht der mit reisende Freund des Maklers vor. Vom Wüchse zwar deutlich kleiner, ist er am Vermögen dafür aber umso größer. „Der“, sagt Kunde Nummer eins, „hat mehr Geld als der liebe Gott.“ San Diego sei ...