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... und Qualität bis zuletzt 2. Teil: 1945-1969 SPECIAL | CARROSSIER GRABER 56 SwissClassics Nr. 12 | 04.2006/2007 Als 1945 die Kirchglocken endlich den Frieden einläuteten, waren weite Teile Europas verwüstet. Viele der grossen Fabriken waren zerstört. Die Automobilhersteller in den Ländern der Alliierten brauchten Zeit, um von der Kriegsauf die Zivilproduktion umzustellen. Es fehlte aber nicht nur an Fahrgestellen von hochklassigen Tourenund Sportwagen, für die sich Spezialcarrosserien lohnten, sondern auch an gutem Material für die Polsterung und Verdecke, an Beschlägen und Zubehör. Deshalb ist es nicht erstaunlich, dass einige Vorkriegsmodelle zum Aufbau einer neuen, zweiten Carrosserie nach Wichtrach gebracht wurden. Ein Talbot Lago T.150 und ein Mercedes- Benz 500K mit modernen Cabriolet-Carrosserien sind Beispiele dafür. Text: Ferdinand Hediger Delahaye 135 MS, Genfer-Salon-Wagen 1947. Bild F. Hediger Hermann Graber ca. 1962. Bild Swiss Car Register Der Name Graber verkörpert wie kaum ein zweiter die schlichte, vornehme Schweizer Spezialcarrosserie einer ganzen Epoche. Diese zeichnete sich durch Individualität, Gebrauchstüchtigkeit, Solidität und höchste Qualität aus. Heute stellen wir Ihnen den zweiten Teil der Geschichte des Wichtracher Unternehmens vor: die Zeit von 1945 bis 1969. 56-59_Spez_Hediger_T2.qxd 06.11.2006 19:39 Uhr Seite 56 ...