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... etwas hatte kein anderer Hersteller im Angebot. Doch dem Hightech-Triebwerk ging wegen allzu strenger Abgasnormen 2006 die Luft aus, denn der technische Aufwand, ihn mit einem Partikelfilter in die Schadstoffklasse Euro 4 zu bringen, war angesichts der homöopathischen Verkaufszahlen in Europa zu groß. Überhaupt war das Motorenportfolio des VW Phaeton überraschend zerklüftet. Anfang gab es so sinnfreie Varianten wie den schlappen 3,2-Liter-V6-Saugmotor, der schon in anderen Volkswagen Modellen nicht überzeugen konnte. 241 PS, wenig Drehmoment und wahlweise Frontoder Allradantrieb fanden weder als Handschalter noch mit Automatik irgendwelche Kunden. Das ein oder andere Modell wurde in den Behördendienst gedrückt und so konnten sich die Fahrer von Landesregierungen oder Organisationen über eine zugfreie Klimaautomatik und verschiedene Hightech- Ausstattungen wie Abstandstempomat oder Totwinkelassistent freuen. Im Ausland tat sich der VW Phaeton – zumeist als 4,2 Liter V8 oder Sechsliter W12 – trotz der Antriebsgene des Audi A8 schwer. Das Topmodell mit seinem 450 PS starken W12 war in Europa ebenso rar gesät wie der Achtzylinder. Dabei war das Komfortniveau im VW Phaeton bereits in seiner ersten Generation mehr als beeindruckend. Auf Wunsch gab es wie bei der erlauchten Konkurrenz nicht nur langen Radstand, sondern auch eine fondorientierte Einzel- ...