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... so machen es viele. Aber richtig zünftig wird's erst, wenn man die Nacht oben in den Bergen verbringt: Auf einer Hütte. »Hütte« ist eigentlich gar nicht mehr das richtige Wort für die Ubernachtungshäuser in den Bergen, die früher einmal als Schutzhütten für müde Bergsteiger gebaut wurden — ohne Licht, ohne fließendes Wasser, mit Plumpsklosett und einfachen Schlafstellen. Denn so manche »Hütte« kann in Ausstattung und Komfort durchaus mit einem gutbürgerlichen Gasthof konkurrieren. Natürlich haben einige dieser über hundert Häuser elektrischen Strom und fließendes Wasser, ja häufig sogar Telefonanschluß. Auf den komfortableren Hütten gibt's Duschen (freilich nicht im Zimmer), und wer nicht auf dem Matratzenlager schlafen will, der kann ein richtiges Bett in 1-, 2- oder 3-Bettzimmern bekommen. Trotz Gasthaus-Charakter sind die Hütten immer noch eine Einrichtung verschiedener Alpenvereine, und ihre Mitglieder genießen gegenüber den Nicht- Mitgliedern gewisse Vorrechte: ein Vorzugsrecht bei der Bettenverteilung das ermäßigte Bergsteiger-Essen niedrigere Ubernachtungspreise. Für alle gemeinsam gilt eins: Die Nachtruhe ab 22.00 Uhr — die allerdings gerne nicht eingehalten wird. Denn Hüttenabende sind ein unvergeßliches Erlebnis, wenn man auf die richtigen Leute trifft. So ein Hütten-Spaß ist erschwinglich: 10 — 12 ...