Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... an, dass aus dieser Meisterleistung made in Berlin ein Welterfolg wird.“ Inszeniert wurde die Rekordfahrt vom Berliner Startup- Unternehmen DBM Energy und dem Energieanbieter lekker Energie. „Die Technologie funktioniert und ist serienreif“, erklärte DBM-Geschäftsführer Mirko Hannemann. Und Tho mas Mecke von lekker Energie betonte: „Die Forschung ist abgeschlossen, jetzt geht das Verkaufen los.“ Die Technik hinter der Langstreckenfahrt: eine Lithium- Metall-Polymer-Batterie. Laut DBM haben die einzelnen Zellen eine Spannung von 3,8 Volt. Die Rekord-Batterie soll 300 bis 350 Kilogramm wiegen. Schon hier tauchen erste Fragezeichen auf. Die Lithium-Metall-Technologie steckt noch im Forschungsstadium. Mit einem Serieneinsatz ist laut Experten der Autohersteller nicht in den nächsten fünf Jahren zu rechnen. Momentan haben gute Batterien eine Energiedichte von 120 Wh. Die Forschung, mitfinanziert von der Bundesregierung, strebt eine Leistung von rund 200 Wh an. Die DBM-Batterie soll es aber auf eine Energiedichte von 250 bis 285 Wh bringen. Hat da einer eine Wunder batterie gebaut? Haben alle Großen — Samsung, Litec, BYD oder Sanyo — wichtige Entwicklungen verschlafen? Brüderle hat den Langstrecken-Run mit 250 000 Euro mitfinanziert. Und er muss sich jetzt fragen lassen: Wur den die Geldmittel bislang alle richtig eingesetzt — für die ...