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... ausgeklü- gelte, wie man sie in Europa kennt. aber das spielt in Nassau auch gar keine Rolle, denn die Leute haben Zeit, die Sonne scheint immer, und «morgen ist ja auch wieder ein Rennen». Mit den westamerikanischen Sportwagenrennen bringen die Tage auf den Bahamas-Inseln die Höhepunkte der Sportwagensaison. Die amerikanischen Monsterfahrzeuge mit den riesengrossen V8-Motoren und ihre englische Konkurrenz, ebenfalls mit Amerikaner Motoren, geben sich hier ihr Stelldichein. Mit phantastischen PS- Zahlen jagt man sich um den Flugplatzkurs, der nicht die typischen Eigenschaften einer betonierten Ebene aufweist, denn als Flugplatz hat die tus Elan, MGB, BMC Mini Cooper, Rene-Bonnet, Triumph, Abarth, Elva- BMW usw. gegenüber. Mit der Kategorieneinteilung nimmt man es hier nicht so genau. «Alles fährt mit», heisst die Parole. Porsche schickte eigens für Charlie Kolb einen vom 904 abgeleiteten Spider, wie er von Tony Fischhaber in Ollon—Villars gefahren wuroe, jedoch mit einem 215 PS abgebenden Sechszylindermotor, nach Nassau. Favorit in der Zweiliterklasse war der Amerikaner Peter Revson auf dem Brabham BT 8 Climax. Nicht weniger als 70 Konkurrenten waren gemeldet. Hinzu kam noch ein 34 Wagen umfassendes Feld von Formel-V-Wagen, die sich um den Volkswagen-Grand-Prix stritten, bei dem es für den Sieger den Preis von 4000 Dollar zu holen gab. Das ist ...