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... die tückisch zu fahrende »Waldkurve« blieb immer feucht und rutschig. Die Strecke ist fordernd und sehr abwechslungsreich, macht aber auch in langsameren Rennwagen viel Spass. Der Aero A30 Special mit seinen 40 PS wurde zum grossen Publikumsliebling. Der Sound des Zweitakters mit Frontantrieb war auch aus der Entfernung derartig infernalisch, dass die Zuschauer jeweils einen hochkarätigen und überaus schnellen Rennwagen erwarteten. Nach vielen Sekunden des Wartens tauchte dann schliesslich der orangefarbene Aero auf. Gemütlich, aber laut zog er dann jeweils an den begeisterten Zuschauern vorbei. Leider wurde er Opfer eines Motorbrandes, der ihn lahmlegte, sodass er nicht an allen Läufen teilnehmen konnte. Für einmal konnte man sich an einem gut ausgestatteten Vorkriegsfeld erfreuen, standen doch alleine fünf MG und ein Bugatti mit Kompressor am Start. Interessant war vor allem der Morris Cowley Single Seater von 1926, der mit seinem Vierzylinder-Motor von 1,8 Liter Hubraum 40 PS auf die Hinterachse bringt. Dieses Auto ist derartig klein und eng gebaut, dass man das Gefühl hat, der Fahrer müsse es überziehen wie einen Anzug. Geschaltet wird, wie damals üblich, zwischen den Beinen. Dabei muss zwischen den Lenkradspeichen hindurchgegriffen werden, was verständlicherweise nur beim Geradeausfahren Sinn macht. Insgesamt war die fünfte Neuauflage des ...