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... Forghieri im Gespräch «Ein Sportwagen im Geiste Ettore Bugattis» Die Ränder seiner Brille wirken leicht altmodisch, und in seinem dichten schwarzen Haarschopf zeigen sich erste graue Fäden. Mauro Forghieri macht nicht mehr den Eindruck eines frisch von der Hochschule gekommenen Ingenieurs, aber keiner würde glauben, dass er 58 Lebensjahre eben überschritten hat. Mit seinem Abschluss in Maschinenbau verliess er die Universität Bologna 1959 und trat, nach einer kurzen Praxis als Lehrer, 1962 dem Ferrari-Rennstall bei. Während vierzehn Jahren - von 1970 bis 1984 - war er technischer Direktor der Scuderia mit dem steigenden Pferd, die in dieser Zeit acht Konstrukteursund vier Fahrerweltmeisterschaften gewann. Von 1984 bis 1987 war Forghieri für die Entwicklungsabteilung der Ferrari-Serienwagen verantwortlich und richtete 1986 Ferrari Engineering ein. Dort schuf er den Prototyp 408, den ersten ganz aus Leichtmetall bestehenden Ferrari-Strassensportwagen mit Vierradantrieb. Doch der Rennsport war immer seine Leidenschaft gewesen; so ging er 1987 zu Lamborghini, um dort Lamborghini Engineering und das Bauprogramm für einen 3,5-Liter- VI2-F1-Motor aufzubauen. Via Lamborghini zu Bugatti Forghieris Vertrag mit Lamborghini endete am 31. März 1993. Nachdem er schon bei Ferrari und Lamborghini je ein Entwicklungszentrum ins Leben gerufen hatte, war er ...