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... deshalb zum Standardprogramm. Der Proband sitzt in einem echten Cockpit und fährt auf virtuellen Straßen, die er auf einem Großbildschirm sieht - wirkt ziemlich echt, das Ganze, aber im Fall des Falles völlig schmerzfrei. Den Forschern verschafft die Anlage Erkennt nisse, die im realen Versuch so nicht zu bekom men sind. Wie verhält sich Otto Normalfahrer, wenn es brenzlig wird, und was passiert, wenn er dann alles falsch macht? Die segensreiche Einrichtung des Fahrsimulators sorgte dafür, dass Mercedes heute bei den Assistenzsystemen den Ton angibt - Hersteller wie Honda (Legend) und Lexus (LS) ziehen in diesem Jahr nach. Jüngstes Beispiel: die Pre-Safe-Bremse. Wenn es der Fahrer versäumt, im Notfall rechtzeitig zu bremsen, dann fängt das Auto schon mal damit an, und zwar ganz von selbst. Inzwischen ist die Technik serienreif und soll ab Herbst im neuen CL Coupe auf S-Klasse-Basis erstmals eingebaut werden. Dass die Sache funktioniert, beweisen erste Vorab-Versuche mit einer entsprechend ausgerüsteten S-Klasse Limousine: Kaum wittert die Sensorik einen drohenden Auffahrunfall, schon geht das Auto in die Eisen, als wären Gespenster im Spiel. Die automatische Verzögerung erreicht bis zu vier m/s2, was etwa 40 Prozent der maximalen Bremsleistung entspricht. Das genügt, um auch Tiefschläfer am Lenkrad aufzuwecken, zumal zuvor bereits akustisch ...