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... nicht nuroptisch aussergewöhnlichenSportwagen Maserati Shamal Neuer Wind aus Modena Es mag schönereAutos geben als den Maserati Shamal. Aber Schönheitisteine oberflächlicheSache. Dem schnellsten Maserati der Gegenwart muss man zumindest unter die Motorhaube sehen, um seine Qualitäten zu erahnen. Einsteigen, Motorstarten, Gasgeben, Kuppeln, Schalten, Lenken, Zuhören und Erleben —mit jedem gefahrenen Kilometer wird derShamal schöner. Hans-KarlLange[Text] undGüntherRaupp[Fotos] «Schwangeres Gürteltier», «Tuningauto aus Fernost», «Quasimodos Bruder» — so und ähnlich lauteten die Kommenta re, als Maserati-Chef Alejandro de Tomaso am 14. Dezember 1989 das zu künftigeSpitzenmodelldesHauses prä sentierte. Selbst die loyalsten Freunde der just auf den Tag genau 75 Jahre alten Sportwagenmarke waren schockiert: Gerade Maserati stand in der Vergangenheit stets für elegante. mit Feingefühl geformte Autos, wie auch unser Kasten auf den Seiten 8 und 9 zeigt. Dieser Shamal aber —kurz, ge drungen und krummbuckelig in seiner Statur, mit aggressiv glotzenden Pro jektionsscheinwerfern und einigen Ka rosseriedetails, die jenseitsvon edel an gesiedelt sind. Nur der Alfa Romeo SZ sieht noch in gleicher Weise «unkon ventionell individuell» aus. Seither ist über ein Jahr vergangen. Der Maserati Shamal steht nun zu einer er sten Probefahrt bereit. Ob man sich an seine Form ...