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... Für damali ge Begriffe bedeutete ein derartiger Auf wand an Leuten und Material eine neue Dimension. Aber alles konnten die Deutschen nicht einplanen: das Schiff, welches die Wagen transportierte, traf wegen eines Sturmes im Golf von Mexi ko mit mehreren Tagen Verspätung im Hafen von Veracruz ein, so dass die Fah rer vorerst mit den Limousinen trainie ren mussten. Kling: «Wir haben den Par cours rund zweimal abgefahren.» Lancia, Gordini und Porsche Ganz still und leise wurden auch zwei Gran-Turismo-Wagen der damals sehr jungen und kleinen Marke Porsche nach Mexiko spediert, es handelte sich um zwei normale 356 1500 Super mit 70 PS starkem Vierzylinder-Stossstangenmotor, welche 175 km/h schnell waren. Es waren dies ein Coupe sowie ein Spyder, die vom mexikanischen Vertreter Alfonso von Hohenlohe, der auch VW-Impor teur war, nach Mexiko importiert wur den und die allerersten Porsche über hauptwaren, die nach Mittelamerika ka men. Die Fahrer waren Fürst Paul Alfons von Metternich (der spätere CSI- und FIA-Präsident fuhr damals Rallyes und Langstreckenrennen) und Graf von Berckheim. Von Metternich, der den Spyder fuhr, lernte in Mexico City den brasilianischen Diplomaten de Teffe 22 Piero Taruffi, genannt «el zorro plateado» (Silberfuchs] musste diesmal mit einem normalen Oldsmobile 88 vorliebnehmen, mit welchem er die schwierige Bergelappe von Puebla nach Mexiko gewann. ...