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... vermeiden es, diesen Zustand grund legend zu ändern. Peter Morgan: „Bei uns gibt es ein permanentes ,go slow'.“ Neue Technologien haben in die Werkshallen bei Morgan noch keinen Einzug gehalten. Karosserie-Mechani ker Jack Merrel, 62, beispielsweise, der seit 1946 Morgan-Motorhauben bastelt und diesen Job von seinem Vater übernommen hat, arbeitet noch heute so wie seine Vorfahren zur Gründerzeit des Automobils. Mittels einer Schablone schneidet er aus einem großen Blechstück per Hand die spätere Motorhaube aus, bringt sie mit gekonnten Hammer schlägen in die passende Form und glättet das Ganze auf einem abge schabten Baumstamm. Dauer der Prozedur: eine halbe Stunde. Danach nimmt er sich Zeit für eine Tasse Tee oder wärmt sich im Winter an einem der vier Kanonenöfen, die schon seit Firmengründung ihren Dienst in den Werkshallen versehen. Für Neuerungen hat Peter Morgan we nig übrig, auf einen Designer für spä tere Modelle verzichtet er. „Unsere Autos brauchen nicht entwickelt zu werden, sie entwickeln sich selbst“, erzählt er neugierigen Besuchern. Allerdings - eine Ausnahme machte er. Ende des Jahres wird ein Leicht bau-Plus 8 auf den Markt kommen, dessen Kotflügel und Seitenteile aus Aluminium bestehen werden. Der Wa gen verfügt über eine breitere Spur, breitere Leichtmetallräder und deut sche Dunlop-Reifen. In ferner Zukunft wird ...