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... die Großge wachsene im Fond des enger geschnittenen 300 E vermissen. Wunder an Raumausnutzung sind im übrigen beide nicht. In Relation zur Außenlänge wird bei Daimler-Benz mit nutzba rem Innenraum eher knausrig umgegangen. Geradezu verschwenderisch dagegen das Angebot an Ge päckraum: üppig wirkende 520 Liter beim 300 E und 505 Liter Sachliche Zurückhaltung: 300 E-Instrumente Politik der Holzstreifen: 300 SE-Armaturenbrett (nach VDA-Norm) im 300 SE, die hier allerdings erst über ei ne hohe Ladekante gehievt werden müssen. Wer ange sichts der Zuladung (300 E: 420 kg; 300 SE: 413 kg) auf einen Niveauausgleich gegen das Ein sinken des Wagenhecks Wert legt, wird auch bei diesen Spit zenprodukten extra zur Kasse gebeten: je 1970 Mark. Käufer, die bereit sind, auf den Preis des 300 E noch einmal den Ge genwert eines VW Käfers zu le gen, erwarten womöglich mehr als etwas zusätzlichen Platz auf den Rücksitzen. Überlegener Fahrkomfort zählt zweifellos zu den berechtigten Forderungen an die S-Klasse. Im Fall des 300 SE ist er schwer auszumachen. Die Federung wirkt insgesamt keineswegs komfortabler, bei langsamer Fahrt sogar eine Idee unkomfortabler. Hinzu kommen im SE deutlicher ver nehmbare Abrollgeräusche. Der Eindruck, alles in allem doch noch etwas besser unter gebracht zu sein als im Mittel klasse-Modell 300 E, läßt sich allerdings ...