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... nicht. Man muss auch Dokumente studieren und Tatsachen anerkennen, die politisch nicht ergiebig sind. A propos Dokumente: Zu ihnen gehört der von einer Arbeitsgruppe der Eidg. Kommission für die schweizerische Gesamtverkehrskonzeption herausgegebene Band «Perspektiven des Schweizerischen Verkehrswesens». Er ist nicht mehr als eine Grundlage für Planungsarbeiten. Aber er beleuchtet das Verkehrsproblem aus einer Gesamtschau heraus und zeigt, dass Behinderung des Privatverkehrs eine Krise auslösen könnte. Dessen Abschaffung käme einer nationalen Katastrophe gleich. Das spüren auch verantwortliche Behördenmitglieder. An einer lokalen Veranstaltung äusserte sich der Berner Stadtpräsident Reynold Tschäppät wie folgt: «Die jüngsten ernstzunehmenden Verkehrsprognosen sagen für den Zeitraum von 1970 bis 2000 eine Zunahme des Personenund Güterverkehrs auf das Dreifache voraus. Zur Befriedigung dieser Transportbedürfnisse bedarf es sowohl des öffentlichen wie des privaten Verkehrs. Autofeindlichkeit löst diese Probleme nicht, sondern erschwert die Diskussion darüber, was gut oder schlecht, was umweltfreundlich oder -feindlich ist. Nicht alles, was den Autoverkehr erleichert, ist gut; und nicht alles, was ihn beschränkt, ist sinnvoll. Was wir wünschen: eine Versachlichung der Diskussionen.» Dem ist nur eines beizufügen: Wir hoffen, dass Nationalrat ...