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... gutes Geschäft Rentabel war der Motorradbau nie, und so waren die Forster-Brüder permanent in prekärer fi nanzieller Lage. Das zwang sie dazu, solange Motorräder zu bauen und zu verkaufen, bis die vorhandenen teuren Kurbelwellen aufgebraucht waren. 1928 wurde eine letzte Serie des Modells «Type 3 PS» gebaut. Glücklicherweise konnten noch alle Motorräder verkauft werden, bevor der New Yorker Börsencrash 1929 zur Wirtschaftskrise führte und die Gebrüder Forster die Motorradherstellung aufgaben. Immerhin mussten sie nicht Konkurs anmelden, es blieb aber ein Schuldenberg von damals horrenden 250‘000 Franken. Nach Jahren harter Arbeit mit der Produktion von insgesamt 400 Motorrädern schuldeten sie allein den Embru-Werken 95‘000 Franken. Diese Schuld konnten sie glücklicherweise in Form von Arbeit abtragen. Unter anderem fertigten die Gebrüder Forster die Höhenverstellungsmechanik der Embru-Schulpulte. Ebenso wurden Lastwagenteile für Saurer produziert. Die älteren Semester unter den Lesern haben mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Schulbank Marke Embru (Eisenund Metall-Bettenfabrik Rüti) gedrückt. Die Embru-Werke fertigen auch heute noch Möbel für Büro, Schule und Pfl egeeinrichtungen. Andere Tätigkeiten Nach dem durchwachsenen Firmenstart mit dem Motorradbau wurden die Gebrüder Forster Zulieferer der Webmaschinenindustrie. Webschützenklemmen ...