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... Zwarblieb der Markenname LaSal le GM-intern für den kompakten Cadi lange im Gespräch, doch da Mitte der siebziger Jahre noch kaum je mand wusste, was für Auswirkungen die Erdölwirrnisse haben würden, machte schliesslich «Cadillac Seville» das Ren nen. Auch das einstige Edsel-Debakel der Ford Motor Company mag dazu ge führt haben, dass General Motors Cadil lac dem nicht mehr taufrischen LaSalle vorgezogen hatte. In der Retrospektive war die getroffene Entscheidung wohl die richtige, zumal der Seville rasch als Cadillac anerkannt wurde. Seville wurde übrigens schon 1956 als Zusatzbezeichnung für einen besonders luxuriösen, mit Vinyldach versehenen Fleetwood verwendet, und die spanische Bezeichnung passt eben sogut zu Eldorado wie auch zu DeVille. Gegenüber diesem damals überaus mächtigen Luxuswagen von fast 5,9 Me ter Länge und über 2 Meter Breite sowie 2,4 Tonnen Gewicht nahm sich der Se ville geradezu schmächtig aus: 518 cm Länge und 183 cm Breite, so lauteten die Hauptmasse, und die Waage zeigte auch bei voll ausgerüsteten Ausführungen nur wenig mehr als 2000 kg an. Zu nächst, so schien es, war also auch Ca dillac im Ringen um wirtschaftliche Fahrzeuge gut gerüstet; der Seville mit seinem vergleichsweise kleinen, von Oldsmobile entlehnten 5,7-Liter-V8 ging mit dem Treibstoff weit haushälteri scher um als die grosskolbige 8,2-Liter- V8-Maschine herkömmlicher ...