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... Gefahren usw. dritten Mai-Wochenende 2005 nicht die vielen grandiosen Autos, sondern Moss und sein 300 SLR mit der Startnummer 722 - entsprechend der damaligenStartzeit 7.22 Uhr - im Mittelpunkt des Geschehens standen. Zumindest am Startund Zielort, denn dazwischen setzte sich Jochen Mass ansLenkrad. Der 300 SLR fahre sich «ganz leicht«,schildert Mass, «du hast nur keinen Lenkservo, und die Bremsewirkt nur bei schneller Fahrt wirklich gut.» Umso mehr empfindet der frühere deutscheGP-Pilot für die Leistung seines Beinahe-Namensvetters immer noch höchste Bewunderung. «Bei unserer Siegesfahrt mit dem Sauber-Mercedes C9 in Le Mans 1999 waren wir zu dritt, hatten 800 PS und breite Walzen zur Verfügung. Moss fuhr damals 10 Stunden am Stück auf wilden Strassen, über Pässe, nix abgesichert, und dasmit 160 Schnitt. Das entspricht in 24 Stunden fast 4000 Kilometern. Eine unglaubliche Leistung! Denn irgendwann wird das Auto anstrengend. Ich würde seinen Sieg bei der Mille Miglia höherbewerten als meinen in Le Mans.» Neben Moss im Cockpit sasszwar Journalist Jenkinson, der einen Aufschrieb (vgl. «Stichwort*) der zuvor 15-mal gemeinsam abgefahrenen Route auf einer Papierrolle erstellt und Moss so per Handzeichen über denStreckenverlauf informiert hatte. Alles mitgekriegt habe Moss abernicht, erzählt Mass. «Er hat sich so aufs Sehen konzentriert, dass er Jenkinson ...