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... um sowohl sehr kleinen, zarten Fahrerinnen als auch sehr grossen Fahrern kürzeste Bremswege bei sehr unterschiedlicherPedalkraft zu bieten. Gleichzeitig geht die Arbeit an der elektrisch betätigten Radbremse weiter. Darüber berichtete Martin Semsch, ein gestandener ATE-Ingenieur beim Mikrosymposium. Es geht darum, die Betätigungsenergie der mechatronischen Radbremsen so gering wie möglich zu halten, um das elektrische Bordnetz im Fahrzeug bei einer Bremsung so wenig wiemöglich zu belasten. SELBSTVERSTÄRKEND Die Grundlage seiner Arbeit bildetein Patent aus dem Jahre 1963, das der damalige ATE-Forschungsleiter Fritz Ostwald anmeldete. Ostwald, der als Vater des modernen ABS gilt und den negativen Lenkrollradius sowiedie AudiA^W-Fünflenker-Vorderachse patentiert erhielt, warseiner Zeit viele Jahre voraus. In diesem Fall geht es um die Selbstverstärkung auch bei Scheibenbremsen, die in der Praxis bisher nicht untersucht wurde. Selbstverstärkung findet sich dagegen bei Trommelbremsenseit vielen Jahrzehnten, weil der hydraulische Druck allein nichtausreichte, die immer schnelleren und schwereren Autos sicher abzubremsen. Eine Folge der Selbstverstärkung ist die Reibwertempfindlichkeit, die den Bremsenspezialisten der vergangenen Jahrzehnte erhebliche Kopfschmerzen bereitete. Bei der ohne Selbstverstärkung arbeitendenScheibenbremse lässt sich ...