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... und II dreht.) Dies verhält sich auch so, wenn der Schnittpunkt oberhalb des Gelenkpunktes 1 liegt, weil er, da von 2 viel weiter entfernt als von I, durch die Winkelbewegung des Strahls II trotz kleineren Winkelausschlages des unteren Hebels stärker beeinflusst wird. Diese Drehung der Kraftpfeile wird im Fahren verursacht durch Drehung der Radaufhängehebel um die Punkte 1 und 2. Bei solcher Drehung ändern sich die Kräfte selbst, von denen die Kräfte S s aus dem Moment der Seitenkraft S die grössten sind, nur wenig, die Winkel der Drehung aber beeinflussen den Schnittpunkt der Kräfte I und II stark. Bei Abwärtswanderung des Schnittpunkts, also bei Uhrzeigerdrehung der Hebel, geht dann die Wirkungslinie der resultierenden Kraft R unterhalb des Schwerpunktes vorbei, den Rollwinkel vergrössernd, bei Aufwärtsbewegung des Kräfteschnittpunktes oberhalb des Schwerpunktes, den Rollwinkel verkleinernd, und das in Bild 17 dargestellte Gleichgewicht stellt sich ein bei einem Rollwinkel des Wagenkörpers, der nicht nur durch die Federzusammendrückung bedingt ist, sondern auch durch die Stellung der Aufhängungshebel, die für den Ausgleich eine wesentliche Drehung entgegen dem Uhrzeiger machen müssen. In der normalen Stellung sind zur Sicherung der Bodenfreiheit des Fahrzeuges die Hebel meistens aussen etwas nach unten geneigt. Aber auch wenn sie waagrecht stehen, entwickelt ...