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... von 1947 bis 1968 selbst recherchieren. Das Ergebnis in Tabellenform macht den einen Hauptteil des Buches aus. Es liest sich wie ein Krimi und zeigt, wie sehr sich der moderne Automobilsport mit seiner Monokultur von der damaligen Szene unterscheidet. 1956 zum Beispiel ist Heini Walter acht Rennen gefahren: ACS Eisslalom in Basel (auf Fiat), Slalom Dübendorf (auf Sauter-Porsche), 1000 km Nürburgring (auf Alfa Romeo), St. Ursanne- Les Rangiers, Ollon-Villars, GP von Berlin auf der AVUS, Mitholz-Kandersteg, Zwingen-Blauen (alle auf Sauter-Porsche). Der Sauter-Porsche war dabei eine Eigenkonstruktion von Kurt Sauter aus Basel. Heini Walter wurde am 28. Juli 1927 in Alpthal SZ geboren. Ab seinem zweiten Lebensjahr wohnte er in Aesch BL im Birseck, am Fuss des Gempen. Er war Privatfahrer. Über die Teilnahme an den Läufen zur Schweizer Meisterschaft und der Europa-Bergmeisterschaft hinaus hat er immer wieder die Herausforderung der ganz grossen Rennen gesucht: das 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring, das zur Sportwagen-Weltmeisterschaft zählte, ist er zwischen 1956 und 1968 praktisch jedes Jahr gefahren, zudem 1960 die 1000 km in Buenos Aires und das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, 1961 die Rallye Monte Carlo, 1962 den Grossen Preis von Deutschland in der Formel 1, 1964 die Tour de France, 1966 die Targa Florio. Dazu kommen unzählige Bergrennen. Einige sind ...