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... weiteren personellen undfinanziellen Verschiebungen entstand die BMW AG, deren Tätigkeit sich nach dem Krieg auf die Herstellung von Motoren für den Antrieb von Booten, Lastwagenund Traktoren konzentrierte. Daneben wurde ein kleinerer luftgekühlter Zweizylinder-Boxermotor entwickelt, der für den Motorradantrieb zur Legende werden sollte: Das erste hauseigene Motorrad, die R 32, entstand jedocherst 1923 Der Schritt zum Auto Eigene Automobilprototypensoll es bereits ab 1918 gegeben haben. Doch erst zehn Jahre späterwurde BMW zum Autohersteller. Zwar war der Automobilabsatz nach dem Ersten Weltkrieg erwartungsgemäss stark angestiegen. Doch gleichzeitig zeichnetesich eine unerbittliche Konkurrenzlage ab, die durch den Import preisgünstiger Grossserienmodelle - nicht zuletzt aus den USA - weiter verschärft wurde. Ende der Zwanzigerjahre wurden inDeutschland nicht weniger als 24 einheimische Marken gezählt (von denen übrigens bis heutebloss drei überlebt haben: Mercedes-Benz, Opel sowie Ford). Es spricht für das umsichtig vorsichtige Vorgehen der BMW- Leitung, dass man sich nicht unbedarft ebenfalls in das «Abenteuer Auto» stürzte, sondern sichMarktchancen vor allem für ein preisgünstiges, zuverlässigesKleinauto ausrechnete. Als Ende 1928 die just in dieser Sparte tä- tige Fahrzeugfabrik Eisenachzum Verkauf stand, ergriff BMW die Gelegenheit zur ...