Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... zum Umsteigen auf die Bahn zu bewegen, ist nach zukurzer Anlaufzeit sehr wenig übriggeblieben. Wie Staatsrat Renzo Respini erklärte, hat die Mobilität fürdas Tessin seit jeher einen besonderen Stellenwert. Es gingjahrzehntelang darum, die Wege zwischen dem Südkantonund den übrigen Landesteilen kürzer zu machen und so der Isolation entgegenzuwirken. Diese Forderung wurde auch erfüllt."doch war dies mit erheblichen Opfern an Kulturland und mit Bedrohung der Umwelt verbunden. Und die Zeichen für eine rasche Besserung stehen schlecht. Das Tessin gehört zu den am stärksten motorisierten Kantonen, ganzabgesehen vom touristischen Verkehrsstrom, der jedenSommer durch die Städte und Dörfer rollt. Die Autos, selbst diejenigen des täglichenGrenzgängerheers, fahren schwach besetzt und in entsprechend übertriebener Zahlherum. Die öffentlichen Verkehrsmittel — das musstenselbst die Vertreter des Kantons zugeben - sind ungenü-gend und werden anderseits auch spärlich benützt. Um vonder «unnötigen Mobilität» wegzukommen, wäre schon eine kleine Revolution nötig, jedenfalls ein radikales Umdenken. Verkehrspolitische undplanerische Eingriffe müssten diesen Prozess unterstützen. Riccardo De Gottardi vom zuständigen kantonalen Departement hatte ein (für den Staat) wohlfeiles Rezept bereit, um die übertriebene Mobilität einzudämmen: Der Individualverkehr muss ...