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... Kurven durch solche Radaufhängungen massigen lässt, bei denen die vom Boden über die Räder in den Wagenkörper eingeleiteten Kräfte ausser der durch die Federzusammendrückung bedingten keiner durch Querhebelausschläge verursachten zusätzlichen Neigung des Wagenkörpers bedürfen, um durch den Schwerpunkt zu gehen und damit die Rollbewegung zum Stillstand kommen zu lassen. Indessen sollen die Betrachtungen über die grundsätzlichen Eigenschaften und Formen der Radaufhängungen und Achsen noch etwas weitergeführt werden. Man wird nach dem Vorausgegangenen fragen, warum die rollweichen Aufhängungen mit Querhebeln derart grosse Verbreitung im Fahrzeugbau gefunden haben. Als die Bewegung «Los von der festen Achse» einsetzte und man einerseits das «ungefederte» Gewicht des Rades mit Aufhängeteilen verkleinerte, anderseits die durch die erwähnte Kreiselkopplung bedingte, immer störender auftretende «Shimmy»-Erscheinung loswerden wollte, hängte man die Räder nach Bild 24 an zwei parallelogrammartig angeordneten Blattfedern auf. Diese lagern, wie die vorherige feste Achse, quer; trotz der Einfachheit der Lösung waren die grossen Vorzüge der «Schwingachse» schon damals nachgewiesen. Die Räder bewegten sich bei der Anordnung nach Bild 24 parallel zu sich selbst. Die seitliche Relativbewegung zwischen Rad und Boden und die einheitliche Schwingfrequenz der beiden Federn wurde aber ...