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... direkt nach Tanger mussten wir wieder nach Rabat zurückkehren, wo gerade Nachfastnacht gefeiert wurde. Abends war grosserMaskenball, zu welchem Mütter ihre Kinder von nicht einmal einem Altersjahr an mit sich nahmen, die nachMitternacht noch durch ihr Geschrei die Aufmerksamkeit auf sich lenkten. Nun folgte der ungemütlichste Teil unserer Reise,nämlich die Autofahrt nach Tanger, ungemütlich weil die Strasse auf spanischmarokkanischem Gebiet unteraller Kritik ist. In ein vierplätziges Auto wurden sieben Personen gesteckt. Dabei stand uns eine Tagesfahrtvon 300 km bevor. Sobald wir auf spanisches Gebiet kamen, war die Strasse in einem erbärmlichen Zustand. Tanger mit dem Hafen. Tanger et son port. Das Gelände war flach und wenig fruchtbar. Wir hattenauf Spanisch-Marokko zudem nicht mehr das Gefühl der Sicherheit, um so weniger da wir durch die Kriegszone fuhren. Nach neunstündiger, höchst ungemütlicher Fahrt erreichten wir halb gelähmt Tanger, die bedeutende Handelsstadt und der Sitz der Vertreter der Grossmächte. Malerisch liegt sie an einer hügeligen Bucht. Die holperigen, schmutzigen Gassen der Altstadt, überderen weisses Häusermeer die Minaretts der Moscheen aufragen, bieten ein Bild orientalischen Lebens. Indieser lärmenden Menschenmenge wimmelt es von allen Rassen, vom hellgelben Mauren bis zum Schwarz derSudanesen. Schlangenbändiger, Märchenerzähler und ...