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... das hinsichtlich seines Wagenkörpers nicht mit Kompromissen zum normalen Serienprodukt belastet ist. Man hat sich mit dem GT eine Menge Zeit gelassen. Es ist nunmehr drei Jahre her, seit Opel auf der Frankfurter Automobilausstellung den Vorläufer der heutigen GT-Modelle als Prototyp vorstellte. Dieses Auto war damals noch nicht mehr als eine Stil-Studie. Gleichzeitig diente das Exponat auch einer Untersuchung, wie weit solch ein Wagen Kaufinteresse im Inund Ausland findet und mit welchen Fertigungs-Stückzahlen man rechnen müsste. Die Ergebnisse dieser Untersuchung führten zu einer Fertigungskosten-Studie, die auf einer Jahresproduktion von 30 000 bis 40 000 Wagen dieses Modells fusste. Für die Herstellung der Wagenkörper verpflichtete man aus produk- 1 tionstechnischeti Gründen Brissonneau & Lotz, das bekanntlich bereits über einschlägige Erfahrungen (Renault Floride) verfügt. Mit den Franzosen lief allerdings nicht alles nach Plan: die politischen Unruhen des vergangenen Sommers verzögerten die Vorbereitungen und anschliessend bestand man erst einmal auf den Werksferien. So hat sich denn auch der ins Auge gefasste Termin für den Fertigungsanlauf der Opel GT ein wenig verschoben. 1100 und 1900 mit Serienmotoren Den Opel GT wird es — zumindest vorläufig — in zwei Versionen geben, mit 1100 ccm und 60 DIN-PS sowie mit 1900 ccm und 90 DIN-PS. ...