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... türmt sich der Schnee. Vorsicht ist angesagt, auch wenn der Wagen mich anspornt und seine gute Balance und sein feines Handling nur allzu verlockend sind. Wenig später öffnet sich die Landschaft. Der Himmel ist blau, die Berge verschneit und um mich herum die zerklüfteten Gipfel, deretwegen ich gekommen bin. Jetzt kann ich ein bisschen härter rangehen, in den Kurven bei mäßigem Speed ein wenig mit dem Grip experimentieren. Eine Mischung aus zweitem und drittem Gang – beide für diese Straßen perfekt ausgelegt – und dazwischen kurze Vollgasstrecken lassen mich den M1 richtig genießen. Er läuft perfekt. Schade, dass diese Strecke, die für mich endlos weitergehen könnte, auf 2094 Metern Höhe vorbei ist. Wir stehen auf der Passhöhe. Ich klettere aus dem warmen Auto und fühle die kühle Luft auf meiner Haut. Erst jetzt er- öffnet sich mir die grandiose Alpenlandschaft. Die langsam untergehende Wintersonne taucht das Gipfelpanorama in ein rosafarbenes Licht. Das Einzige, was uns von der absoluten Stille trennt, ist das leise Summen des sich ab küh lenden Motors. Ein Teil von mir will bleiben – eine wirklich tolle Aussicht, und die ganze Landschaft überall... Jetzt aber weiter. Es drängt mich bereits wieder in den M1, um mit noch größerem Bekenntnis die Fahrt nach unten anzutreten. Auf der Südseite der Bergkette hat die Sonne kaum Schnee übrig gelassen, ...