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... auf einfache Art und Weise noch stei gern. Dann nämlich, wenn die Sinnesorgane signalisieren „Achtung, enge Kurve“. Doch im fränkischen Prichsenstadt, Sitz des Her stellers und denkwürdiger Ort dieses Fahr versuchs, gibt es eigentlich kaum enge Kur ven; es gibt nur sehr enge. Links also ziehen, rechts schieben, den Körper in der vorgebeugten, seitlich ge knickten Aaglander-Kurvenhaltung positi onieren - der Begriff „abknickende Vor fahrt“ bekommt plötzlich eine ganz neue Bedeutung. Ruhig, Brauner, ruhuhuig, den Randstein mit dem meterhohen Rad und seinem Vollgummireifen eben noch vermie den, geschafft. Die erste Kurve ist ums Eck. Erfahrung verleiht Sicherheit. Die hy draulischen Scheibenbremsen verzögern fern von allem Fading, unterstützt von einer elektrischen Servo-Pumpe, und bald schon gehorcht der Aaglander seinem Kutscher sozusagen aufs Wort. 20 Kilometer pro Stun de sind bald souverän zu beherrschen. Zeit, die Gedanken ein wenig in die Vergangen heit schweifen zu lassen. Der ursprüngliche Aaglander-Erfinder Roland Beiz hatte lange nach einer Möglich keit gesucht, das Hoch-Gefühl des Fahrens auf dem Kutschbock auch ohne die Mühen mit den echten Pferden, ihrer Pflege und ihren täglichen Hinterlassenschaften genie ßen zu können. Im Andenken an Gottlieb Daimler und seine Erfindung begann er also, eine Pferdekutsche mit Daihatsu-Motor zu ...