Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... nicht, und er röchelt nicht. Er summt nur. Der Wechsel des Kühlmittels verhilft ihm zu einer Laufkultur, die auf Anhieb mehr Angenehmes als Aufregendes verheißt. Aber das wird sich ändern. Denn sobald die mit allen High Tech-Wassern gewasche ne Prachtmaschine (sie he Technikbeschreibung in Heft 19/97) ihre be vorzugte Drehzahlsphä re erreicht, schlägt sie andere Töne an. Von 5000/min bis zur Abre geldrehzahl von 7300/ min beschallt offenes Boxer-Sägen den Innenraum, ein Genuß, wie ihn in dieser Reinkultur auch der Vorgänger nicht zu bieten vermag. Und wie er dreht. Unge zwungen und nahezu vibrati onsfrei jubelt der Wasserboxer in Bereiche, die zuvor tiefrot waren, wobei die erlaubte Grenze die Drehzahlreserven gefühlsmäßig keineswegs aus schöpft. Addiert man dazu den spontanen Antritt, der kleinste Gaspedalbewegungen umge hend in Vortrieb verwandelt, und das eng gestufte Sechsganggetriebe mit der lcichtgängigen, exakten Schaltung, dann gebricht es dem neuen 911- Antrieb an nichts, am wenig sten an sportlichem Talent. Aber erst seine tadellosen Manieren machen ihn zu einem Sportwagenmotor der Sonder klasse. Das beginnt beim Ver brauch: Mit durchschnittlich 13,4 Liter/100 km begnügt er sich mit einem Liter weniger als der Vorgänger, was jedoch nichts daran ändert, daß das Tankvolumen von 64 Liter (bis her 74 Liter) für ein Auto ...