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... Genau sollte das so vor sich gehen: Eine norwegische Firma, hinter der die norwegische Regierung steht, sollte in eine neu zu gründen de Auto-Division, die AB Volvo Pkw, mit 40 Prozent einsteigen; die restlichen 60 Prozent sollten — durch die Einbringung der Produk tionsanlagen — beim schwedischen Volvo- Konzern verbleiben. Von den Volvo-Oberen in formiert, schrieb ich ahnungsvoll im letzten Herbst aus Schweden: „Ob der Deal klappt?“ Verdächtig war, nach einer wochenlangen Kommentar-Lawine, das folgende Schweigen. Wenn man sie ansprach, zuckten selbst hoch karätige Volvo-Manager mit den Schultern. Das Schweigen verhieß nichts Gutes. Aber man konnte warten, mußte fairerweise auch warten - bis zum 1. Oktober. Bis zum 1. Okto ber 1978 sollten alle Beteiligten in Schweden und Norwegen ihre Meinung abgeben — sozu sagen eine Zwei-Länder-Wahl zum Superpro jekt Volvo Pkw. Würde es klappen, Volvos Gyllenhammar wäre zum Mann des Jahres ge wählt worden, und das dankbare Schweden hätte ihn in Gold prägen müssen. Anfang Oktober aber geschah nichts, Stille auch im November, Dezember, Januar. Es war, als habe es den Plan der AB Volvo Pkw nie ge geben. Von Gyllenhammar kam nicht ein Wort. Jetzt sickerte durch, daß sich — wieder einmal — alles in Luft aufgelöst hat: AB Volvo Pkw ist geplatzt. Die größeren Kleinaktionäre von Vol vo sollen dagegen gewesen sein; ...