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... Bei der Grundsteinlegung des neuen VW-Werkes Mosel in Sachsen 1990. übernimmt. Es war aus politischen Gründen die schwierigste Akquisition – im Gegensatz zur kurz danach vollzogenen Übernahme der späteren Volkswagen Bratislava. Im Gegensatz zu den Werken in der ehemaligen DDR ist man bei VW in Tschechien angenehm überrascht über den Stand der Technik und den Zustand der Fabriken. Der Škoda Felicia taugt sogar zur nahtlosen Weiterproduktion nach der Übernahme. Wichtig beim Verhandlungsprozess sei der menschliche Faktor gewesen. »Wir zeigten uns immer wieder in den Betrieben und bauten einen intensiven Dialog mit den Führungskräften und Betriebsräten auf«, erzählt Hahn. So gewannen wir die Belegschaft und es war ein essenzielles Mittel gegen den politischen Druck aus Frankreich. War doch zuvor die Übernahme von Škoda durch Renault aus politischen Gründen bereits zugesagt gewesen. Viele tschechoslowakische Industrielle verkehrten schon früh in seinem Elternhaus, da sein Vater aus Böhmen kam und es eine innere Verbundenheit zum Nachbarland gab. Nach der klassischen böhmischen Mittagspause in einer funkelnagelneuen Aluminium-Gießerei geht es zurück ins sächsische Bad Schandau an der Elbe. Vor dem Rathaus in Kamenz erinnert sich Hahn:. »Hier war ich 1944 mal als Soldat«. Damals gehörte er als 18-Jähriger zu einer Ausbildungskompanie. Eine letzte ...