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... und eine 9prozentige von 20 Mio Dollar auf. Diese Anleihen wurden innert kürzester Frist voll gezeichnet. Der französische Staat übernimmt ja wie üblich die Bürgschaft für Tilgung und prompten Zinsendienst. Bescheidene Zuschüsse an den Autobahnbau werden aus dem Staatsoder Departementsbudget ausgerichtet. Dazu spendet der bekanntlich aus der horrend hohen Benzinsteuer gespiesene Strassenbauhilfsfond jährlich einige hundert Mio Francs «ä fonds perdu». Ein nennenswertes finanzielles Risiko gehen Gemischtwirtschaftliche Gesellschaften für den Autobahnbau unter solchen Voraussetzungen nicht ein. Die seit 1963 in Frankreich herrschende Baukostenteuerung machte aber jedes systematische Gewinnstreben dieser Kollektivgesellschaften illusorisch. 1969 bezifferte man die Kilometerkosten einer vierspurigen französischen Autobahn auf 4 Mio Francs. Nach der Francabwertung sind sie bereits auf 4,2 Mio Francs gestiegen. Ende 1970 erreichte die Hausse etwa zehn Prozent. Die Durchschnittsgebühren, die ursprünglich auf 7 Centimes pro Kilometer festgesetzt worden waren, wurden im vergangenen Sommer erstmals auf 8 Centimes erhöht. Sie sollen zu Beginn des Jahres 1971 noch einmal angehoben werden! Um die Anleihen normal zu amortisieren und die Betriebskosten einigermassen zu decken, wären auf jeder der gebührenpflichtigen Autobahnen Jahresfrequenzen von ...