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... des Lazio in Einklang zu bringen wären. «Erfunden» wurde das Rennen 1926 von vier Enthusiasten («i quattro moschettieri*): die Grafen, Aymo Maggi und Franco Mazzot'ti, der legendärespätere Rennleiter Renzo Castagneto (stets eine Melone tragend) sowie vom prominenten italienischen Fachjournalisten Ing. Giovanni Canestrini, dessen Beiträge in der «Gazzetta dello Sport» jahrzehntelang als das Evangelium galten. Sie alle haben inzwischen das Zeitliche gesegnet, ebenso die echte Mille Miglia selbst, welche 1927 erstmals durchgeführt wurde und dann 1957, nach dem tragischen Unfall des spanischen Marquis Alfonso De Portago (von seinem Ferrari wurden ein Dutzend Menschen erschlagen) für immer der Vergangenheit angehörte. Die schneller und schneller gewordenen Rennsportwagen konnten nicht mehr kreuz und quer durchs Land gejagt werden, mit Vollgas durch die Ortschaften, wo die in einen Begeisterungstaumel versetzte Menschenmenge von den verzweifelten Carabinieri kaum in Schach zu halten war. Um sich einen Begriff vom Mille- Miglia-Tempo zu machen, sei hier nochmals festgehalten, dass der ungestüme Brite Stirling Moss mit dem Journalisten Denis Jenkinson auf dem Beifahrersitz (dieser gab ihm vor jeder Kurve ein Zeichen) die Mille Miglia 1955, auf dem Mercedes-Benz 300 SLR, mit einem Rekorddurchschnitt von 157,65 km/h gewonnen hatte und dass der ...