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... Nach insgesamt 19 Jahren war bei weltweit rund 200.000 Exemplaren – 75 Prozent gingen nach Amerika – das Ende des 124 Sport Spider gekommen. 2016 belebte Fiat den Mythos neu – mit einem Roadster auf Basis des Mazda MX-5 (siehe Fahrbericht in OCTANE Ausgabe 28). Zum kommerziellen Erfolg gesellten sich auch Siege im Motorsport. 1971 hatte Fiat Abarth übernommen und als neues hausinternes Powerhaus etabliert. Die Leitung der Rennaktivitä- ten oblag dem erfahrenen Aurelio Lampredi, berühmt geworden durch seinen Ferrari V12-Motor. Eine seiner ersten Aufgaben: der Abarth 124 Rallye. Dass der Spider nicht völlig ungeeignet für Rallyes war, hatten zuvor schon Privatfahrer gezeigt: 1970 zum Beispiel wurde Alcide Paganelli auf einem 1,6-Liter-Modell italienischer Meister, 1971 siegte ein 124 Spider bei der Rallye Elba. 1972 gewann Raffaele Pinto mit Gini Macaluso sogar die Rallye-EM, unter anderem dank eines Sieges bei der Hessen-Rallye. Ebenfalls noch 1972 gelang dem Schweden Hakan Lindberg bei der knüppelharten »Akropolis« sogar der erste WM-Sieg eines 124 Spiders. Im November 1972 erschien dann der 124 Abarth – das Homologationsmodell für die Straße. Nur in drei Farben lieferbar: Corsa Rot, Weiß und Hellblau. Um das Modell zu einer scharfen Rallyewaffe zu schmieden, nahm Abarth zunächst ein Gewichtsreduzierungsprogramm vor. Partien aus ...