Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... nicht zu verwechseln mit der französischen Firma Talbot - hat eine große sportliche Tra dition, von 1922 bis 1926 und 1927 hielten Sunbeam-Fahrzeuge den absoluten Ge schwindigkeitsweltrekord, zuletzt mit 328 km/st durch Henry Segrave. Berühmt waren auch die großen Sunbeam-Zweizylinder-Motorräder, bis die Motorradproduktion vor einigen Jah ren eingestellt wurde. Der Sunbeam Rapier steht mit Motor, Fahrwerk und Karosserie in sehr enger Verwandtschaft zu den Schwester fabrikaten Hillman Minx und Singer Gazelle, ist ihnen aber in der Leistung und auch in der Qualität seiner Ausstattung überlegen. In der jetzigen Ausführung wird er seit An fang 1958 gebaut. Die technische Konzeption des Rapier ist nicht ungewöhnlich: selbsttragende Karosserie, vorn Einzelradaufhängung, hinten Starrachse mit längsliegenden Blattfedern, Querstabili sator vorn, vorn und hinten Teleskopstoß dämpfer. Außer der von uns gefahrenen Hardtop-Limousine (alle Seitenscheiben ver senkbar) gibt es auch noch ein recht hüb sches Cabriolet, das kaum teurer als die Li mousine und damit erstaunlich preisgünstig ist. Seine Vorzüge: Im Zeitalter des Großserienbaues mit den zur Regel gewordenen Nachläs sigkeiten im Finish ist es wohltuend, ein so solide gebautes und sorgfältig ausgestattetes Auto zu fahren. Das niedrige Geräuschniveau und die gu ten Fahrleistungen kennzeichnen den Rapier ...