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... unseres eigenen Landes gesehen, weder einen Botschafter noch einen Attache, und kaum einen offiziellen Mann des Motorsportes. Rumpelstilzchen hat vor Jahresfrist dieses Thema schon einmal gestreift: daß bei Aus landsstarts unsere diplomatischen Vertretun gen eigentlich die verdammte Pflicht und Sdmldigkcit hätten, einen Repräsentanten zu schicken. In Le Mans fiel mir das Fehlen besonders auf, denn vergessen wir nicht: der Erfolg oder Nichterfolg in Le Mans ist für unseren Automobil-Export und damit für unsere Wirtschaft von entsdseidender Bedeu tung. Von den unwägbaren Dingen, die im Sport liegen, ganz abgesehen! * Zu diesen unwägbaren Dingen gehört zum Beispiel das, was man die Fairness im Sport nennt. Stellen Sie sidi vor, man kommt an eine Rechtskurve heran. Man holt im Rennen natürlich von ganz links außen in einem Bogen aus, um in die Rechts kurve günstig hineinzufahren. Jetzt ist aber ein schnellerer Wagen hinten, der vor will. Bei den 24 Stunden von Le Mans kommt es auf ein paar Zehntel Sekunden nicht an. Man läßt also den Schnellen vorbei, ehe man nach links geht. Alan muß es nicht, aber man tut es. Id? fand es bemerkenswert, wie die englischen Rennfahrer Tony Roh und Stirling Moss, die Sieger in Le Mans darauf reagierten. Jedesmal, wenn wir sie in dieser Weise vorließen, legten sie ihre Hand zum Gruß an den Sturzhelm und bedankten ...