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... n jenem Abend Anfang des Jahres 2000 war Takao Kijima ein glücklicher Mann. Wir sprachen beim Abendessen miteinander, am Vorabend eines Rennens für eine Schar von Journalisten aus aller Welt auf dem Adria International Raceway. Wir sollten entkernte Mazda MX-5 der dritten Generation dafür bekommen, und Kijima, verantwortlich für das Entwicklungsprogramm des Wagens, sollte zusammen mit den Journalisten teilnehmen. Zwei Jahrzehnte zuvor hatte er die Fahrwerksabstimmung des Ur-MX-5 mitbestimmt und dessen äußerst spaßbringende Aufhängung konzipiert. Warum er glücklich war? Weil der erste MX-5 exakt seine Erwartungen erfüllt hatte. »Wir wollten damals ein Auto bauen, das die Leute 20 Jahre später gerne restaurieren würden«, sagte er. »Und genau das ist passiert.« In der Tat. Aus dem originalen, konzeptionell reinen MX-5 (in den USA Miata und in Japan Eunos genannt) ist ein begehrenswerter Klassiker geworden. Es muss so sein, sonst würden wir nicht in OCTANE über ihn berichten. Seit drei Jahren gibt es nun einen neuen MX-5, in Mazda-Sprache die ND-Generation. Er nimmt auf eine Weise das Original, den NA, wieder auf, wie es dem NB und besonders dem größeren NC nie richtig gelungen war. Damals an der Adria formulierte Kijima, wie er ihn sich vorstellte: »Er muss leichter sein, damit der CO2-Ausstoß niedriger ist. Er sollte unter 1000 Kilogramm ...