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... und exakte Servolenkung. In Anbetracht der gebotenen Aus stattung akzeptabler Preis. vielen Jahren mit dem nicht minder an spruchsvollen Slogan „Cadillac - stan dard of the world". Lange Zeit waren die Amerikaner auch bereit, dies zu glauben — das bewei sen die für Autos dieser Preisklasse hohen Verkaufszahlen, die Cadillac zum größten Produzenten von Luxus autos in der Welt machten. Mit der Öl krise und der in ihrem Gefolge einset zenden Spar-Hysterie in den USA kam der Rückschlag für die ins Gigantische gewachsenen Cadillac-Limousinen. Die Konkurrenz für europäische Luxus- Limousinen: Cadillac Seville. Käufer bevorzugten auf einmal die we niger ausladenden Gefährte von Mer cedes oder Rolls-Royce — Grund ge nug für General Motors, den kleinsten Cadillac seit 60 Jahren zu entwickeln, der auch auf den europäischen Märk ten den Verkauf ankurbeln sollte. Ein „Caddy" für arme Leute durfte es freilich nicht werden, und so erhielt der Seville eine Ausstattung, wie sie in die ser Reichhaltigkeit auch bei den größe ren Cadillac nicht zu finden ist. Des halb kostet der in den USA liebevoll „Baby-Cadillac“ genannte Seville in der Bundesrepublik immerhin 49 200 Mark — gut fünf Tausender mehr als der riesige Fleetwood Eldorado. Karosserie: Luxus made in USA Ein europäisch wirkendes Auto ist der Seville trotz aller Bemühungen seiner Väter ...