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... greifbarere Nähe gerückt. Im besten Fall im Jahre 2005 könnte er befahren werden. Von seiten der Interkommunalen Verkehrskommission ist der Wille durchaus vorhanden,die zweite Röhre zu verwirkliehen, wie Präsident Franco Rossi erklärte. Der Grund ist einleuchtend: Die schmale Uferstrasse hat einen durchschnittlichen Verkehrsfluss von 15000 Fahrzeugen pro Tag zu verkraften. Auch die Sicherheit ist prekär,denn oberhalb der Strasse drohen nicht unbedingt solide Felsmassen. Die Rechnung ist rasch gemacht: Der Neubau der Uferstrasse würde unverhältnismässighohe Kosten verursachen. Der Tunnel, mit seinen 1600 Metern, 500 Meter länger als die Ortsumfahrung von Ascona, erscheint den Fachleuten als eindeutig bessere Lösung. Die Baukosten wurden auf 80 Mio Franken geschätzt, wovon 56 1/2 vom Bund getragen würden. Doch Eile tut not, denn die jetzige Form der Unterstützung des Strassenbausdurch den Bund (von Nationalstrassen abgesehen) ist nicht auf ewige Zeiten festgeschrieben. Dierestlichen Kosten müssten Kanton und Gemeinden übernehmen, wobei der Verteilungsschlüssel davon abhängt, in welchem Masse der neue Tunnel für die einzelnen Gemeinden des Einzugsgebiets von Nutzen ist. Bis zum 14. August könnendie Pläne in den beiden Gemeindekanzleien eingesehenwerden. wr TELEGRAMM Neues Parkhaus für Solothurn Solothurn soll ein drittes öffentliches Parkhaus ...