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... als völlig logischen, sehr rationalen Akt zu sehen: «Ich verspüre keine Wehmut.» Immerhin gestander: «Im Grossen und Ganzen bin ich in der Formel 1 aber doch glücklich geworden.»Mehr noch: «Ich habe sehr viel erreicht, ich bin absolut mit mir im Reinen.» In doppeltem Sinn war es ein guter Zeitpunkt, abzutreten: Bevor einer kommt, der auf Dauer schneller ist als er - und bevor ihm etwas passiert. Ganz ohne Zukunftsprognose kommt er uns aber nichtdavon. Wenn sich Rennen künftig auch nur noch im Kopf des Wahlschweizers abspielen sollen, darf er wenigstens nocheinen Wunsch für die Formel 1 nach der Ära Michael Schumacher äussern: «Ich wünsche nur eigentlich nur, dass ich vor dem Fernseher genauso viel Spasshaben werde, wie die Zuschauer schon jetzt hatten.»Der Einschnitt für ihn ist mindestens so gross wie derfürs Team: Familienmensch Schumacher liess in den letzten zehn Jahren aus der Scuderiaauch eine Schumeria entstehen. Seine italienische Ersatzfamilie liebt ihn, und sie weiss Gesten wie die zu schätzen, dass kein Geburtstageines Mechanikers vergessen wirdund zu Weihnachten alle reich beschenkt werden. Bis zum letzten Meter im Ferrari gabSchumacher alles (Foto: Menzipics) Kosten bei der Rennwagenentwicklung, um nur eine Hundertstelsekunde pro Runde zu gewinnen, fand Schumacher (kolportiertes Jahresgehalt 40Millionen Dollar) immer, dass er doch eine ...