Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... erinnert sich Scherenberg noch, „heute ko- Klappe auf: Frischluft stet allein ein KotfQr den Fußraum flügel das Dop pelte.“ So kam es, daß die vorderen Kotflü gel des Superior baugleich waren mit den hinteren, nur etwas länger. Und daß die Türen links und rechts auf denselben Werk zeugen gepreßt werden konnten. Lean pro duction eben. Vielleicht wäre die Zukunft des Gut brod Superior noch etwas glorreicher aus gefallen, hätte sich der Technische Leiter Scherenberg gegenüber dem Firmenchef Walter Gutbrod in einem frühen Disput durchsetzen können: „Ich wollte unbedingt vier Sitze statt nur zweien. Denn die jungen Leute hatten damals kein Geld, also muß ten die Schwiegermütter das Auto bezah len, und die wollten manchmal mitfahren. Aber in einem Zweisitzer war kein Platz für sie.“ Walter Gutbrod jedoch hatte ein ge störtes Verhältnis zu Schwiegermüttern; es blieb bei zwei Sitzplätzen. Immerhin wurde der Motor ein Prachtstück. Versuchsleiter Karl-Heinz Göschei, wie Sche renberg ein Einspritz-Experte aus früheren Flugzeug-Tagen: „Von der Zeichnung bis zur er sten Zündung war der Zweitak ter in nur drei Monaten fertig entwickelt.“ Daß gut Ding 7/1994 Sie brachten 1951, zusammen mit den Experten von Bosch, die weltweit erste Benzin einspritzung unter die Haube eines Automobils: Hans Scherenberg und Karl-Heinz Göschei wir beim Gutbrod gelernt ...