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... 6 die beste Gesamtzeit. Der mehrmalige Bergeuropameister verdankte es übrigens nur der Grosszügigkeit des Schweizers Peter Dürig, dass er überhaupt starten durfte, hatte er sich doch nicht fristgerecht angemeldet. Das EM-Reglement sieht vor, dass innerhalb eines Teams ein Fahrerwechsel statthaft ist, und dieser Passus rettete Nesti, verzichtete doch der Schweizer zu seinen Gunsten auf einen Startplatz. Im ersten Lauf, der auf trokkener Piste stattfand, erzielte der Franzose Marcel Tarres mit seinem Formel-2-Eigenbau auf Martini-Basis erwartungsgemäss die Bestzeit. Tarres, der' den schwierigen Parcours nicht kannte, musste sich im Training zuerst an die Limite herantasten. Die 1,55,41 im ersten Durchgang lagen jedoch nur wenig über dem Rekord seines Landsmannes Sourd, dessen Martini-Roc überdies noch dem alten Reglement entsprach, (grösserer Heckflügel, geringeres Gewicht und 2,2-Liter-Motor). Ruedi Caprez war mit dem ex-Am weg-Martini ebenfalls sehr schnell unterwegs, in den letzten Spitzkehren konnte er jedoch den ersten Gang nicht einlegen, und im Ziel blockierte das Getriebe endgültig. Mit 1,58,51 schaffte er zwar trotzdem die zweitschnellste Tageszeit, den zweiten Lauf jedoch musste der enttäuschte Caprez als Zuschauer mitverfolgen. Nur der Franzose Lacaud auf einem Lola-Sportwagen und der Österreicher Pedrazza (Toleman-BMW F2) blieben noch ...