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... AUF DEM SCHWEIZER MARKT 49www.swissclassics.com SwissClassics Praga Super Piccolo von 1934 im Praga-Museum: glatte Seitenflächen, aber noch angedeutete hintere Kotflügelkontur. Die auch bei anderen Praga eingeführte «Nasenbärennase» am oberen Kühlerende trug zwar zur Markenerkennung, aber wenig zur Verschönerung bei. Ebenfalls noch auf Restauration wartend: Prototyp 935 von 1935 aus der Skoda-Werksammlung, eine langgestreckte Stromlinienlimousine mit 2-Liter- Mittelmotor in Boxerkonfiguration. schräge Kühlerfront und das Heck unterstrichen bei diesem Modell die Bemühungen um einen reduzierten Luftwiderstand. Und hier kommen wir zu Praga zurück: Schon 1934 wurde von dieser Firma das Modell Super Piccolo entwickelt, das mit gänzlich in die Flanken integrierten Radhäusern aufwartete. Nur die hinteren Kotflügelkonturen waren noch angedeutet. Auch diese Limousine der 1,5-Liter-Klasse wirkte sehr modern… zu modern, wie sich herausstellen sollte. Bis 1937 konnten von diesem Modell nur gerade 250 Stück abgesetzt werden, und diese wurden vor allem in die Schweiz verkauft. Zwar gelten die Schweizer als eher konservativ. Wenn es aber um Automobile geht, erweisen sie sich als dem Fortschritt durchaus aufgeschlossen. Das bewiesen in jüngerer Zeit auch die Minivans, der Vierradantrieb und die Geländekombis bzw. SUV: So rasch wie kaum anderswo haben sie ...