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... nicht etwa am Felgenhorn aufgeklemmt, sondern matenalschonend in einer speziell konstruierten Nut gehalten. So «verschwinden» sie praktisch unter dem Abdeckring, der am hinteren Felgenrand in eine weitere Nut einrastet und so die Aussparung für die Gewichte fest abdeckt. Ursprünglich sollte der Felgenring aus Aluminium gefertigt werden, wovon man jedoch - wegen der hohen Kosten für Ausschuss und Nachbearbeitung - abkam. Denn es erwies sich als äusserst schwierig, ein so dünnes und planes Aluminiumteil zu produzieren. Erste Versuche mit verschiedenen technischen Kunststoffen schlugen fehl, wobei entweder die Passgenauigkeit nicht genügte oder sich der Ring bei Erwärmung der Felge löste. In derartigen Versuchen wird das Verhalten bei Erwärmung der Felge bis 160 °C geprüft. Erst «Minion» 13T1 von Du Pont, ein mit 30 % Mineralverstärkung versehenes und mit 70 % schlagzäh modifiziertes Polyamid 66, wie es auch für die Radkappen von Audi eingesetzt wird, erwies sich als der Werkstoff, der allen Ansprüchen in Test und Praxis genügte. Dieser Polyamidtyp zeichnet sich durch gutes Rückstellvermögen, geringe Kriechneigung, hohe Wärmestandfestigkeit und Tieftemperatur- Schlagzähigkeit aus. Durch die hohe Steifigkeit des Materials hält sich der Felgenring - auch ohne jede Metallverstärkung - bei extremer Beanspruchung an der Felge, wie zum ...