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... Radau, wurde wegen der Manifestationen aber auf «Klamauk No. II» umgetauft. Auch hier diente ein alter, schwarzgespritzter Traktor als Ausgangspunkt, doch diesmal wurden die Aufbauten fest verschweisst, die plastischen Elemente und Lärmquellen sind härter, aggressiver Ein spitzes Eisenhorn ragt weit nach vorn, ein Besen wischt erfolglos, «Ba- Bilder und Text von Leonardo Bezzola loubas» wackeln, ein «Anhänger» ächzt hintendrein — sein Holzrad verlor gleich auf der ersten Probefahrt den Eisenreifen, der hierauf mit zusätzlichen Speichen gesichert wurde. Man kann die beiden Vehikel nicht als besonders verkehrstüchtig bezeichnen. Die zulässige Maximalhöhe und -breite sind voll ausgenutzt, und die Sicht des Piloten — Tinguelys Assistent Sepp Imhof — ist etwas eingeschränkt. Die Beleuchtungseinrichtungen glänzen durch Abwesenheit. Doch die sperrigen Dinger rollten dennoch den ganzen Sommer hindurch: «Klamauk» in der Ausstellung «Skulptur im 20. Jahrhundert» im Park des Wenkenhofs in Riehen, «Klamauk No. II» an der 7 Schweizerischen Plastikausstellung in Biel. L. B. Jean Tinguely mit schwarz gespritztem Traktor Arbeitsbeginn: Assistent Sepp Imhof entfernt die Scheinwerfer Erste Arbeitsphase: die Motorabdeckung und die Lampen sind ent- «Klamauk No II»: mit noch aggressiveren Lärmquellen, fernt, ein Gestänge aufgesetzt und ein grosses Rad ...