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... und schon gar nicht in der Mitte, denn hier befindet sich, historisch völlig daneben, der Motor. Für Greg Allport, den Mar keting-Strategen hinter dem MGF, ist das Anlaß für erste Orientierungshilfen. „Untersu chungen ergaben zwei poten tielle Entwicklungsrichtungen - ein historisch verwurzelter Retro-Entwurf oder eine klar zukunftsorientierte Lösung.“ Rover, im Besitz der Marke MG, entschied sich für beides. Das Klassikmodell durften MG-Freunde bereits im Okto ber 1992 in Augenschein neh men. Der MG RV8, ein aufge möbelter MGB und damit ins Jahr 1961 zurückgehend, be dient seither die nostalgisch veranlagte Klientel, wenn auch nur in limitierter Auflage (2000 Exemplare) und mit knapp 70 000 Mark nicht gerade wohlfeil. Ganz anders der MGF. Während der RV8 als Schön wetterauto für betuchte Midlife-Kunden konzipiert wurde, zielt er auf jugendliche Singles mit kleinerem Budget - „Leute, die bisher zum GTI oder zum Viersitzer-Cabrio griffen“, wie Greg Allport präzisiert. Vom Mazda MX-5 ganz zu schweigen. Daß es der Japaner war, der dem Projekt PR3, so die interne Bezeichnung, ernst hafte Chancen einräumte, wird von Allport nicht bestritten. Rund 150 000 MX-5 sprechen für eine Marktnische, die auch dem kleinen MG noch ausrei chend Oberlebensraum bieten dürfte. Allport rechnet mit etwa 15 000 Exemplaren pro Jahr. Kein Wunder auch, daß ...