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... Auto ist ja, wie Sie und ich wissen, bedeutender als die erste Liebe. Mini, der originale, von einem Griechen auf einer Serviette entworfene Geniestreich. Sir Alec Issigonis hieß der Mann und war damit einer der Ausländer, die sie nicht in der EU haben wollen. Mein zweites Auto war auch ein Mini und mein drittes Auto – na klar, noch einer. Vorne saß der Motor platzsparend quer, hatte 1000 Kubik, 39 PS und die Höchstgeschwindigkeit war »h« am Tachoende), zumindest bergab. Bergauf wurde man von jedem Laster überholt. In so einem Auto bin ich zu einer weit entfernten griechischen Insel gereist. Zwei Tage Fahrt nach Bari, zwei Nächte auf der stinkigen Fähre, einen Tag über die Peloponnes, im Auto geschlafen. Ja, das ging ganz gut. Die Sitze konnte man komplett umklappen und die Fußraumlücke mit Gepäck füllen. Dramatischer war es Athens Hafen zu überstehen, schon ging es weiter auf die nächste Fähre. Eine Woche Erholung von der Strapaze, dann das ganze Theater zurück. Im Mini habe ich gelernt was zu tun ist, wenn der Motor im Sommer überhitzt: Fenster auf, Heizung auf Vollgas. Ein Beifahrer durfte nur mit, wenn er Käsefuß-verträglich war. Die Mini haben mir beigebracht, dass man als Frau auf keinen Fall wissen muss wie man einen Reifen wechselt. Helfer fanden sich immer und überall. Sie haben mich gelehrt, dass es nicht wichtig ist wie schnell ein ...