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... erste Verfahren hatte den Vorteil unkomplizierter Fertigung und Austauschbarkeit der Laufbuchsen, bringt aber kaumeinen entscheidenden Gewichtsvorteil Gegen diese Bauart sprichtferner die für eine sichere Abdichtung zum Kopf erforderliche Stegbreite von mindestens 9 mm zwischen den Bohrungen. Das ergibt eine im Verhältnis zum Eisenblock grössere Baulänge. Ausserdem reduziert der oben offene Block die Drehsteifigkeit - zum Nachteil der akustischen Meriten. Mit den eingepressten Buchsen gab esProbleme durch Spaltbildung, sichere Fixierung und lokal gestörten Wärmeübergang. Der Gewichtsnachteil entfällt hier, weil die Buchsen (mit etwa2 mm Wandstärke) relativ leicht sind. Nachteilig ist eher die aufwendige Bearbeitung der Buchsen und Bohrungen im Block. Weitere Verbreitung haben inzwischen eingegossene GG-Buchsen, vor allem bei japanischen Herstellern, gefunden. Ihre «mechanische Fixierung» im Leichtmetall erfolgt häufigdurch Nuten in der Aussenwand bzw. angegossene Rippen. Auchbei diesem Konzept soll es in seltenen Fällen zu Spaltbildungen zwischen Block und Buchse als Folge von Wärmespannungen gekommen sein. Die buchsenlose Bauart von Zylinderblöcken aus einer übereutektischen Aluminium-Silizium-Kupfer-Magnesium-Legierung (AlSi 17 Cu 4 Mg) - auch bekannt unter dem Namen Reynolds 390 - liefert mit eisenbeschichteten Kolbenschäften gute ...