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... 2019 würde eine ganze Flotte von Fahrzeugen erscheinen, die weder Lenkrad noch Pedale haben würden (2019 ist fast um, bum bum!). Es sollte Robottaxis geben (nicht so eine schlechte Idee), die dann automobiles Eigentum abschaffen könnten (keine gute Idee). Chris Urmson, einer der führenden Ingenieure der Firma Waymo (weltweit führender Entwickler selbstfahrender Autos), der den Code für das Auto von Google konstruiert hat, sagte, sein Sohn würde hoffentlich nie einen Führerschein brauchen (miserable Idee!). Reflexe, die mit der Schnelligkeit elektronischer Impulse operierten, würden die Sicherheit auf den Straßen drastisch erhöhen, hieß es. Die Industrie und ihre Bosse verhießen eine Welt, in der es keine Unfälle mehr geben würde. Es war die Rede von lernenden Systemen, die mit jedem gefahrenen Meter Fortschritte machen würden, potenziert mehr lernen würden. Sie und ich, wir fragen uns heute: »Ja wo fahren sie denn nun?« Eine Kette fataler Unfälle mit autonomen Autos hat die Heilsversprechen relativiert und heute scheint es, als ob das selbstfahrende Auto nie komplett autonom fahren wird. Leere Versprechungen also? Nein, nur heute weiß man, was vor ein paar Jahren keiner auf dem Schirm hatte: Es hat sich gezeigt, dass neuronale Netzwerke durch Algorithmen nicht zu ersetzen sind. Maschinen sind noch immer nicht sehr gut darin, zu lernen. Der Mensch ...