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... befestigt. Uns war klar, dass wir dafür nur einen Take hatten. Denn so sollte es sein, ganz ohne Schnitt. Ausschlaggebend war einfach, dass ich Paris filmen wollte. Eine Doku, dachte ich mir, würde die Zuschauer zu Tode langweilen. So ist die Idee entstanden, die Stadt einfach in einer einzigen Sequenz mit dem Auto zu durchqueren. Eine Einstellung, und dann einmal quer durch Paris, als wäre man mit 200 km/h unterwegs. Die Sequenz sollte ein cineastisches Geschenk für alle Leute sein, die sich diesen Luxus nicht gönnen können. Es hat mir wahnsinnigen Spaß gemacht! Für mich war es aber auch mit keinerlei Risiko verbunden. Wäre uns irgendetwas besonders gefährlich vorgekommen, hätten wir die Aktion sofort gestoppt. Bei zwei oder drei Straßen hatte ich keine freie Sicht. Da der Dreh aber an einem Sonntag um sechs Uhr morgens stattfand, waren nicht so viele Leute unterwegs. Zur Not hätte ich immer noch in eine Wand steuern können. Mir war klar, dass ich das Auto im Falle einer Gefahr jederzeit opfern würde, um Schlimmeres zu verhindern. Im Auto befanden sich drei Personen: der Kameramann, ein Techniker und ich. Später spekulierten viele, der echte Fahrer sei Jackie Stewart gewesen oder vielleicht Jean-Pierre Beltoise. Aber – und das tut mir furchtbar leid– gefahren bin ich. Vor dem Dreh habe ich noch mit meiner Frau das Ende des Films ...