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... Nach 30 Jahren haben die Kunststoffteile unterschiedlich unter der Sonne gelitten, aber Scheueroder Knarrgeräusche gibt es nicht. Man wird älter, zeigt es abernur an gewissen Falten. Im Nachhinein darf man sagen, dass der geliftete Kühlergrill und die zweibuckelige Motorhaube nicht hätten sein müssen. Aber irgend einen Grund musste man ja erfinden, um die Kunden zu Wiederholungstäternzu machen. Wunderschön filtern die Schraubenfedern alles weg, was Bauarbeiter verschlampt haben. Satt legt er sich die Kurven zurecht, stresst den Fahrer nicht mit nervösen Reaktionen, sondernbleibt und wirkt cool. In jenem Jahr, aus dem unserAuto stammt, lancierte Rover den 3500 S, nach dem es bereits seit 1968 einen 3500 gab. Das ist ein149 PS starker V8 mit Automatik; die Briten haben lange vor den Deutschen gemerkt, nach was es den Autoliebhaber gelüstet, nurfehlte damals noch vielerorts das Geld, um sich solche Leckereienzu leisten. Der 3500 S hat 154 PS und eine manuelle Viergang- Schaltung. Er kratzte zu Beginnder 70er-Jahre an der 200-km/h- Schallmauer; weit herum in Europa durfte man noch so schnellfahren. Atemberaubend mit den 185-HR- 14-Radialreifchen. Die V8 erkennt man am Kühlereinlass unterhalb der Stossstange. 1976 kam es zur Ablösung des aristokratisch wirkenden P6 2000/3500 durch den wuchtigen SD1 mit der offiziellenBezeichnung 3500. Dies nach einer ...